DR. DAGMAR BERGER

AUTORIN, JOURNALISTIN & LEHRBEAUFTRAGTE

Dr. Dagmar Berger Portrait
 

  • Autorin
  • Journalistin
  • Lehrbeauftragte

Adresse: Bahnstraße 19
41363 Jüchen
E-Mail: info@dagmar-berger.de
Geburtstag: 12.08.1969
Telefon: 02165 – 87 27 951
Mobil: 0160 – 33 84 939
Webseite: www.dagmar-berger.de

Herzlich Willkommen!

Mein Name ist Dagmar Berger. Geboren wurde ich am 12.8.1969 in Mönchengladbach. Seit mehr als 20 Jahren beschäftige ich mich mit der tausendjährigen Tradition der Philosophie als Lebenskunst, Rhetorik, Staatskunst, Psychotherapie, Seelsorge und Kulturwissenschaft. 1991 legte ich am Städtischen Gymnasium Odenkirchen das Abitur ab. An der RWTH Aachen schloss ich mein Studium der Philosophie, evangelischen Theologie und politischen Wissenschaft im Dezember 2005 mit dem Magisterstudium ab, dem sich der Promotionsstudiengang der Philosophie im Jahr 2012 anschloss. Zahlreiche und gründliche berufliche Erfahrungen sammelte ich als freie Journalistin und Autorin bei den Aachener Nachrichten, beim Skandinavien Verlag, als Dozentin beim C.G. Jung-Institut, Zürich und als Lehrbeauftragte an der Privatuniversität Witten-Herdecke. Meinen philosophischen Horizont erweiterte ich ständig u. a. in einer intensiven Forschungstätigkeit, die schon während meiner Studienzeit begann und mit der Herausgabe eines sechsbändigen Werkes über den Haaner Schriftsteller Emil Barth vorläufig endete. Zu meinem Erstaunen, meiner Freude und Überraschung wurde dieses Werk u. a. von den Bibliotheken amerikanischer, französischer und englischer Eliteuniversitäten verlangt und aufgenommen.

Philosophie, Philosophieren, das ist mehr als ein Studium, das ist eine Lebenshaltung und Weltanschauung, der Versuch, schöpferisch und kreativ mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen. Dabei steht die Frage nach dem guten und wahren Leben im Vordergrund. Wer einmal wirklich in das Reich der Philosophie eintaucht und seine Seele von ihr berühren lässt, wird sein Leben lang davon nicht mehr loskommen. Mehr als 800 verschiedene Strömungen und Stilrichtungen, mehr als 1800 Werke dominieren ihre Geschichte. Jede Philosophie ist letztlich ein Versuch und eine Liebeserklärung an die Tiefe, Schönheit und Unerklärbarkeit des Lebens. Jede so komplex und individuell und so verschieden, wie der Autor und sein Fühlen und Denken. Darum repräsentiert jede Philosophie auch den individuellen Ausdruck einer Lebensgeschichte, eine höchstpersönlichen Antwort auf die individuellen Fragen und Nöte der Zeitgeschichte. Jedoch gerade diese beeindruckende Stilfülle, der Gedankenreichtum und die Vielseitigkeit machen die Faszination dieses Faches aus. In der Antike ist die Philosophie Staatskunst, Rhetorik, Justiz, Juristik, Medizin, Psychologie, Seelsorge und zugleich auch Psychotherapie.

Im Mittelalter versinnbildlicht sie die Kraft der Theologie und im 19. Jahrhundert wird sie von der Strömung des deutschen Idealismus dominiert. Unter der Herausforderung der zwei Weltkriege entfaltet sie im 20. Jahrhundert eine gewaltige Fülle von Stilrichtungen, zu denen der Existentialismus, die Phänomenologie, die Postmoderne, die Analytische Philosophie und der Strukturalismus zu zählen sind. Das 21. Jahrhundert verpflichtet sich, besonders in Bezug auf die universitäre Philosophie, einem naturwissenschaftlichen Weltbild, obwohl ihre großen Themen wie Unsterblichkeit, Seele und Tod sind und bleiben.

Wie die gesamte Kultur- und Geistesgeschichte, so befinden sich auch die Weltgeschichte und die Individualpsyche in einem ständigen Wandlungs- und Läuterungsprozess. Gegenwärtig scheint die materialistische Gesellschaft auf ihrem Höhepunkt angekommen zu sein, jedoch lassen sich erste Anzeichen erkennen, dass die Gesellschaft sich zunehmend von einer oberflächlichen materialistischen und sexistischen Weltanschauung distanziert und zu einem mehr  sachbezogenen Führungsverständnis und -stil streben wird. Im Kontext dieser Wandlung, erste Anzeichen sind schon erkennbar (z. B. Papst Franziskus an der Spitze der Katholischen Kirche) werden auch die großen Werke der Kulturgeschichte und ihre Tradierung wieder an Bedeutung gewinnen: Heraklit, Empedokles, Meister Eckardt, Novalis, Sören Kierkegaard, Emil Barth, C.G. Jung, Abraham Heschel, Alexander Lowen und viele andere. Aus diesem Grund freue ich mich immer wieder besonders, wenn ich gerade jungen Menschen die großartige Tradition der Kulturgeschichte in meiner Lehrtätigkeit ein Stück näherbringen kann.

SCHULAUSBILDUNG

  • 01
    Besuch der Grundschule

    Otzenrath

    08.1977 – 06.1981

  • 02
    Erwerb des Abiturs

    Städtisches Gymnasium, Odenkirchen

    08.1981 – 06.1991

BERUFLICHER WERDEGANG

  • 03
    Grundstudium der Philosophie

     RWTH Aachen

    evangelische Theologie & politische Wissenschaften

    02.1992 – 03.1997

  • 04
    Journalistin und Autorin

    01.1997 – 12.2001

  • 05
    Hauptstudium der Philosophie und freie Journalistin

     RWTH Aachen

    evangelische Theologie & politische Wissenschaften

    01.2002 – 12.2004

  • 06
    Magisterexamen und freie Journalistin

     RWTH Aachen

    01.2005 – 12.2005

  • 07
    Promotion im Fach Philosophie und freie Journalistin

     RWTH Aachen

    03.2006 – 05.2012

  • 08
    Lehrbeauftragte

     Privatuniversität Witten-Herdecke

    C.G. Jung & Jean Paul Sartre

    seit 04.2014

PUBLIKATIONEN

  • 01
    Erinnerung im Leben und Werk Emil Barths

    1. Auflage Juli 2010; ISBN 978-3-941943-00-1

    Der erste Band erzählt die kontinuierliche Entwicklung des Begriffes der Erinnerung im Leben und Werk Emil Barths (1900-1958). Ausgangspunkt ist die Kindheit des Haaner Dichters, in der sowohl der Tod seiner Mutter, des Pfarrers und seiner Schwester Elfriede, als auch das Erleiden des Krieges, das Erleben der Natur und die Erscheinung eines Kometen von Bedeutung sind. Mitten im Chaos des Krieges entfaltet Barth die Kraft der Erinnerung in seiner Seele. Diesen Wandlungsprozess dokumentiert und transzendiert er in seinen Tagebüchern und Werken. Energisch fordert er von seinem Leser, immer wieder sein Lebensmark zu spenden, bis sich die Kraft der Erinnerung in seiner Seele entfaltet hat.

    1998

  • 1-erinnerung-im-leben-und-werk-emil-barths-dagmar-berger
  • 02
    Erinnerung als Phänomen historischer Persönlichkeiten

    1. Auflage Dez. 2009; ISBN 978-3-941943-02-5
    Im zweiten Band dieser Reihe kommt zur Sprache, dass das Phänomen der Erinnerung kein alleiniges Problem der Gedankenwelt Emil Barths ist, sondern das Phänomen einer historischen Dichter- und Denkergeneration. Sowohl Gräfin Thürheim als auch Karl Barth und Georg Trakl widmen sich in ihren Werken dem Vermächtnis der Erinnerung. Besonders unter der Katastrophe des Zweiten Weltkrieges entfacht sich die Kraft der Erinnerung in der Seele und den Werken einer ganzen Dichtergeneration, die die grausame Zerstörung und Verwüstung, die sie im Ersten Weltkrieg erlebt, in ihren Werken transzendiert und in die Kraft des Wortes kleidet.

    2001

  • 2-erinnerung-als-phaenomen-historischer-persoenlichkeiten-dagmar-berger
  • 03
    Der Begriff der Erinnerung in der Philosophiegeschichte

    1. Auflage; ISBN 978-3-941943-01-8

    Auch in der Geschichte der Philosophie wird der Begriff der Erinnerung häufig verwandt. Schon seit den Anfängen der Antike bis heute ist er als historischer Leitfaden wahrnehmbar. Schon in der Philosophie Platons, Novalis', Schopenhauers, Heraklits, Empedokles, Meister Eckardts, Pascals, Hegels und Kierkegaards wird er thematisiert. Dort ist er immer die Kraft, die neue Entwicklung ermöglicht. Ebenso spielt er in dem Werk Emil Barths eine bedeutende Rolle.

    1999

  • 3-der-begriff-der-erinnerung-in-der-philosophiegeschichte-dagmar-berger
  • 04
    Erinnerung in der Moderne

    1. Auflage Dez. 2012; ISBN 978-3-941-943-04-9
    Auch die Moderne arbeitet mit dem Begriff der Erinnerung. Dies trifft im besonderem Maße auf Ken Wilber und Anselm von Grün zu. Wilber betont, dass die moderne Gesellschaft die erste ist, die ohne Kette des Seins lebt. Von Grün gibt zu bedenken, dass der Begriff der Erinnerung schon von antiken Denkern erörtert worden ist. Erinnerung ist für beide Denker die fundamentale Kraft, die den Menschen am Leben erhält.

    2000

  • 4-erinnerung-in-der-moderne-ken-wilber-anselm-von-gruen-emil-barth-dagmar-berger
  • 05
    Der Begriff der Erinnerung bei Emil Barth als durchgängiges Thema der deutschen Literaturgeschichte

    1. Auflage 2013, ISBN 978-3-941-943-05-6
    Die Kraft der Erinnerung ist in der Literaturgeschichte ein durchgängiges Thema seit den Anfängen der Menschheitsgeschichte. Schon große Schriftsteller wie Goethe, Novalis, Hölderlin, Eichendorff und Hesse feiern sie in ihren Werken. Auch Emil Barth denkt in seinem Werk über das Vermächtnis der Erinnerung nach. Für ihn ist sie die Macht aus der jede menschliche Verwandlung entsteht. Besonders in seinem Tagebuch „Lemuria und Meditationen“ dokumentiert Barth diesen existentiellen Kampf um Leben und Tod. Darin betont er, dass die Kraft der Erinnerung in einem Prozess der Läuterung Materie in Geist und Zerstörbares in Unzerstörbares verwandelt.

    2000

  • 5-der-begriff-der-erinnerung-bei-emil-barth-als-durchgaengiges-thema-der-deutschen-literaturgeschichte-dagma-berger
  • 06
    Geschichte der Philosophie von der Antike bis zur Neuzeit als kulturgeschichtliche Basis des Erinnerungsbegriffes bei Emil Barth

    1. Auflage, ISBN: 978-3-941-943-06-3
    Auch in der Geschichte der Kulturwissenschaften wird der Begriff der Erinnerung verwandt. Erinnerung ist hier die Macht, die das Leben wandelt und Geschichte schreibt. Sowohl in der Antike, also auch im gedanklichen Gebäude der Philosophie des Mittelalters (z.B. der Scholastik), kommt ihr gewaltiger Einfluss zur Sprache. Ebenso in der Philosophie, Psychologie und der Theologie der Moderne spielt der Begriff der Erinnerung eine bedeutende Rolle. Das gesamte Werk Emil Barths ist diesem Begriff verpflichtet. In einem permanenten Kampf wandelt sich Geist in Materie und Zerstörung in Worte.

    2013

  • 6-geschichte-der-philosophie-von-der-antike-bis-zur-neuzeit-als-kulturgeschichtliche-basis-des-erinnerungsbegriffs-bei-emil-barth-dabmar-berger
  • 07
    Persönlichkeitsentwicklung bei Jean-Paul Sartre und C.G. Jung

    1. Auflage 2011; ISBN 978-3-941943-03-2
    In der modernen Anthropologie haben Jean-Paul Sartre und C.G. Jung die bedeutendsten Ansätze zur Frage der Persönlichkeitsentwicklung ausgeformt. Sartre vollzieht dies in seinen Künstlerbiographien „Die Wörter“, „Gustav Flaubert“, in seinen großartigen Theaterstücken und auch in seinen Schriften zur Literatur. Der Mensch wird schicksalhaft in eine Welt geworfen. Er ist mit Freiheit begabt, die er sich jedoch beständig erkämpfen muss. Immer ist er genötigt, sein stets gefordertes ``Ich`` zu behaupten. C.G. Jung interpretiert das Leben als einen permanenten Wandlungs- und Läuterungsprozess, in dem sich die Figuren des Unbewussten konstellieren. Die führende Kraft der Individuation ist das Selbst und sein Ziel bedeutet Heilung und Wandlung. Sowohl in der Existentialphilosophie Satres als auch in den tiefenpsychologischen Studien C.G. Jungs kommen die beiden differenten Menschenbilder zur Sprache.

    2011

  • 7-peroenlichkeitsentwicklung-bei-jean-paul-sartre-und-c-g-jung-dagmar-berger

FORSCHUNGSSCHWERPUNKTE

  • 01
    Emil Barth

    1997 - 2001

  • 02
    C.G. Jung und Jean-Paul Sartre

    2002 - 2014

  • 03
    Emil Barth und seine kulturwissenschaftlichen Wurzeln

    1997 - 2014

Fortbildungen

  • 01
    Katholischer Rundfunk Aachen und Viersen

    Spielen von O-Tönen, Einpegeln der Stimme, Musikzuspielen auf CD, Einführung in Sprechtechniken

    1997 - 1999

  • 02
    Evangelische Medienakademie in Kassel

    „Einstieg in die Medien“ Journalistische Praxis für Theologen m/w
    (Einführung in Recherche, Nachricht, Bericht, Interview, Porträt, Kommentar, Reportage)

    07.1997

  • 01
    Evangelische Medienakademie in Berlin

    08.2004

Vorträge und Seminare

  • 01
    Vortrag über Leben und Werk Emil Barths

     Stadtbibliothek Haan

    10.2002

  • 02
    Vortrag und Seminar über die Theorien und die Frage der Persönlich-keitsentwicklung bei Jean-Paul Sartre und C.G. Jung

     Jung-Institut Zürich

    10.2013

  • 03
    Vortrag über das Leben und das Werk von Emil Barth

     Stadtbibliothek Haan

    01.2014

  • 04
    Vortrag über die philosophischen Einflüsse auf das Werk Emil Barths

     Stadtbibliothek Haan

    09.2014

  • 05
    Vortrag über die Biografie C.G. Jungs und die Bedeutung des Traumes für sein Leben und Werk

     Volkshochschule Neuss

    11.2014

  • 06
    Vortrag über die literarischen Rückbezüge Emil Barths

     Stadtbibliothek Haan

    03.2015

  • 07
    Vortrag

     Europäische Akademie der Geisteswissenschaften in Bernkastel-Kues

    10.2014

  • 08
    Vortrag über die literarischen Rückbezüge Emil Barths

     Stadtbibliothek Haan

    03.2015

  • 09
    Abendseminar über C.G. Jung

     VHS Neuss

    Einrichtung eines Gesprächskreises über C.G. Jung, Mobbing, Tod, Trauer, Trennung

    2000-2010

LEHRAUFTRÄGE

  • 01
    Einführung in das Werk C.G. Jungs

     Privatuniversität Witten

    03.2014 – 07.2014

  • 02
    Freiheit und Kreativität: Jean-Paul Sartre

     Privatuniversität Witten

    10.2014 – 02.2015

  • 03
    Die Theaterstücke Jean-Paul Sartres

     Privatuniversität Witten

    04.2015 – 07.2015

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